Rückruf: VW ID.3, ID.4, ID. BUZZ, ID.7 — Brandgefahr
VW ID.3, ID.4, ID. BUZZ, ID.7 wird zurückgerufen. Gemeldeter Anlass: Brandgefahr. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 18.09.2023 bis 27.06.2025. Veröffentlicht am 19. Oktober 2026.
Gefahr: Brandgefahr
Nicht der Spezifikation entsprechende Hochvoltbatterien können überhitzen und zu einem Brand führen.
Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Brandgefahr
Ist mein Fahrzeug betroffen?
Die Meldung nennt 7 Angaben, mit denen sich der Rückruf eingrenzen lässt. Verbindlich ist die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I: Die Werkstatt prüft damit, ob die Maßnahme für Ihr Fahrzeug offen ist.
Betroffene Modelle
Die Handelsbezeichnung steht in Feld D.3 der Zulassungsbescheinigung Teil I.
- ID.3
- ID.4
- ID. BUZZ
- ID.7
Produktionszeitraum
Das Datum der Erstzulassung in Feld B gibt einen Anhaltspunkt; verbindlich prüft die Werkstatt anhand der FIN.
- 18.09.2023 bis 27.06.2025
Rückrufcode des Herstellers
Unter diesem Code führt die Werkstatt die Maßnahme. Er steht auch im Anschreiben an die Halter.
- 93MV
Die Angaben stammen wörtlich aus der Originalmeldung (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank). Fehlt eine Nummer hier, kann das Fahrzeug trotzdem betroffen sein: maßgeblich ist der vollständige Behördentext.
Betroffenes Produkt
- Produkt
- ID.3, ID.4, ID. BUZZ, ID.7
- Hersteller
- VW
- Rückrufcode des Herstellers
- 93MV
- Betroffener Produktionszeitraum
- 18.09.2023 bis 27.06.2025
- Weitere Kennzeichnung
- KBA-Referenznummer: 17101R
- Kategorie
- Fahrzeuge
Angaben der Behörde
Eingrenzung: N/A Potenziell betroffene Fahrzeuge: 5050
Was jetzt tun: Brandgefahr: nicht auf die lange Bank schieben
- Bis zur Reparatur das Fahrzeug nicht in Garage, Tiefgarage oder Carport direkt am Haus abstellen, wenn der Hersteller das empfiehlt. Bei Brandgeruch, Rauch oder Warnmeldung sofort anhalten und aussteigen.
- Kraftstoffgeruch, Flüssigkeit unter dem Fahrzeug oder Warnungen zur Hochvoltbatterie sind Anzeichen, die Weiterfahrt sofort zu beenden.
- Die Werkstatt prüft anhand der FIN in wenigen Minuten, ob die Maßnahme für VW ID.3, ID.4, ID. BUZZ offen ist.
- Unerledigte sicherheitsrelevante Rückrufe kann das Kraftfahrt-Bundesamt bis zur Betriebsuntersagung verfolgen. Mit dem Termin zu warten, lohnt sich deshalb nicht.
- Die Maßnahme laut Meldung: „Alle Fahrzeuge mit Hochvoltbatterien aus der betreffenden Charge erhalten in einem ersten Schritt ein Rückrufschreiben mit Aufklebern, die als Warnhinweise an der Ladebuchse sowie im Fahrzeugdisplay angebracht werden müssen.“
Wer zahlt? Die Reparatur kostet nichts
- Prüfung, Ersatzteil und Arbeitszeit zahlt der Hersteller. Rechnungen über Diagnosekosten oder Zuschläge sind bei einem Rückruf nicht berechtigt.
- Muss ein Fahrzeug mit Brandgefahr in die Werkstatt geschleppt werden, übernimmt das bei Rückrufen in der Regel der Hersteller; vorher absprechen.
- Ein Anspruch auf Rückgabe des Fahrzeugs entsteht durch den Rückruf nicht. Zurückgenommen wird ein Fahrzeug nur, wenn sich der Mangel nicht beheben lässt.
- Wer den Defekt schon vorher auf eigene Kosten reparieren ließ, kann die Rechnung beim Hersteller einreichen. Viele Marken erstatten das gegen Beleg.
Empfehlung im Originaltext
Alle Fahrzeuge mit Hochvoltbatterien aus der betreffenden Charge erhalten in einem ersten Schritt ein Rückrufschreiben mit Aufklebern, die als Warnhinweise an der Ladebuchse sowie im Fahrzeugdisplay angebracht werden müssen, sowie die Anweisung, aus Sicherheitsgründen, nicht über 80% zu laden. Sobald verfügbar, erhalten die betroffenen Fahrzeuge in einem zweiten Schritt eine aktualisierte Software, die mögliche Auffälligkeiten in den Batteriemodulen künftig frühzeitig erkennen und anzeigen kann. Zudem werden dann, falls erforderlich, einzelne Batteriemodule oder die gesamte Hochvoltbatterie ersetzt.
Häufige Fragen zu dieser Meldung
Warum wird VW ID.3, ID.4, ID. BUZZ, ID.7 zurückgerufen?
Brandgefahr. Nicht der Spezifikation entsprechende Hochvoltbatterien können überhitzen und zu einem Brand führen.
Wie finde ich heraus, ob mein Fahrzeug betroffen ist?
Betroffen sind die Modelle ID.3, ID.4, ID. BUZZ, ID.7, gebaut im Zeitraum 18.09.2023 bis 27.06.2025. Ob ein einzelnes Fahrzeug dazugehört, klärt die Werkstatt anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I. Hilfreich bei der Anfrage: Rückrufcode 93MV, KBA-Referenz 17101R.
Was sollte ich jetzt tun?
Bis zur Reparatur das Fahrzeug nicht in Garage, Tiefgarage oder Carport direkt am Haus abstellen, wenn der Hersteller das empfiehlt. Bei Brandgeruch, Rauch oder Warnmeldung sofort anhalten und aussteigen. Kraftstoffgeruch, Flüssigkeit unter dem Fahrzeug oder Warnungen zur Hochvoltbatterie sind Anzeichen, die Weiterfahrt sofort zu beenden. Die Werkstatt prüft anhand der FIN in wenigen Minuten, ob die Maßnahme für VW ID.3, ID.4, ID. BUZZ offen ist.
Kostet die Reparatur etwas?
Prüfung, Ersatzteil und Arbeitszeit zahlt der Hersteller. Rechnungen über Diagnosekosten oder Zuschläge sind bei einem Rückruf nicht berechtigt. Muss ein Fahrzeug mit Brandgefahr in die Werkstatt geschleppt werden, übernimmt das bei Rückrufen in der Regel der Hersteller; vorher absprechen. Ein Anspruch auf Rückgabe des Fahrzeugs entsteht durch den Rückruf nicht. Zurückgenommen wird ein Fahrzeug nur, wenn sich der Mangel nicht beheben lässt.
Wo bekomme ich weitere Auskunft?
Die Meldung nennt als Kontakt: 0800-8655792436.
Quelle
- Veröffentlicht von
- Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank
- Zuständig
- Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
- Kontakt für Verbraucher
- 0800-8655792436
- Originalmeldung
- www.kba-online.de/rrdb/buerger/
Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.
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