Rückruf: FORD EXPLORER — Antriebsverlust, Gefahr des Wegrollens im abgestellten Zustand
FORD EXPLORER wird zurückgerufen. Gemeldeter Anlass: Antriebsverlust, Gefahr des Wegrollens im abgestellten Zustand. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 07.02.2019 bis 01.04.2022. Veröffentlicht am 15. September 2025.
Gefahr: Bremsen
Wiederholung des Softwareupdates: Ein Bruch einer Befestigungsschraube im Bereich der Hinterachse ist möglich. Ein nur mit Wahlhebel in Position Parken abgestelltes Fahrzeug könnte in der Folge ohne eine zusätzliche Betätigung der Handbremse nicht gegen ein Wegrollen gesichert sein. Zudem ist ein Antriebsverlust möglich.
Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Antriebsverlust, Gefahr des Wegrollens im abgestellten Zustand
Ist mein Fahrzeug betroffen?
Die Meldung nennt 5 Angaben, mit denen sich der Rückruf eingrenzen lässt. Verbindlich ist die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I: Die Werkstatt prüft damit, ob die Maßnahme für Ihr Fahrzeug offen ist.
Betroffene Modelle
Die Handelsbezeichnung steht in Feld D.3 der Zulassungsbescheinigung Teil I.
- EXPLORER
Produktionszeitraum
Das Datum der Erstzulassung in Feld B gibt einen Anhaltspunkt; verbindlich prüft die Werkstatt anhand der FIN.
- 07.02.2019 bis 01.04.2022
Rückrufcode des Herstellers
Unter diesem Code führt die Werkstatt die Maßnahme. Er steht auch im Anschreiben an die Halter.
- 25S22
Eingrenzung laut KBA
Zusätzliche Angabe, welche Ausführungen betroffen sind.
- Explorer PHEV
Die Angaben stammen wörtlich aus der Originalmeldung (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank). Fehlt eine Nummer hier, kann das Fahrzeug trotzdem betroffen sein: maßgeblich ist der vollständige Behördentext.
Betroffenes Produkt
- Produkt
- EXPLORER
- Hersteller
- FORD
- Rückrufcode des Herstellers
- 25S22
- Betroffener Produktionszeitraum
- 07.02.2019 bis 01.04.2022
- Weitere Kennzeichnung
- KBA-Referenznummer: 15099R
- Kategorie
- Fahrzeuge
Angaben der Behörde
Eingrenzung: Explorer PHEV Potenziell betroffene Fahrzeuge: 4999
Was jetzt tun: Bremsanlage: nicht auf die lange Bank schieben
- Verändertes Pedalgefühl, längerer Bremsweg oder eine Warnleuchte sind Gründe, nicht weiterzufahren und die Werkstatt anzurufen.
- Bis zum Termin mit größerem Abstand fahren und vor Gefällstrecken die Bremswirkung bei niedriger Geschwindigkeit testen.
- Die Werkstatt prüft anhand der FIN in wenigen Minuten, ob die Maßnahme für FORD EXPLORER offen ist.
- Unerledigte sicherheitsrelevante Rückrufe kann das Kraftfahrt-Bundesamt bis zur Betriebsuntersagung verfolgen. Mit dem Termin zu warten, lohnt sich deshalb nicht.
- Die Maßnahme laut Meldung: „Software-Aktualisierung des Antriebsstrangsteuergerätes (PCM) um die unvollständige Maßnahme (Code 22S27) zu reparieren/vervollständigen.“
Wer zahlt? Die Reparatur kostet nichts
- Prüfung, Ersatzteil und Arbeitszeit zahlt der Hersteller. Rechnungen über Diagnosekosten oder Zuschläge sind bei einem Rückruf nicht berechtigt.
- Auch neue Bremsleitungen, Sättel oder Steuergeräte, die beim Rückruf getauscht werden, zahlt der Hersteller.
- Ein Anspruch auf Rückgabe des Fahrzeugs entsteht durch den Rückruf nicht. Zurückgenommen wird ein Fahrzeug nur, wenn sich der Mangel nicht beheben lässt.
- Wer den Defekt schon vorher auf eigene Kosten reparieren ließ, kann die Rechnung beim Hersteller einreichen. Viele Marken erstatten das gegen Beleg.
Empfehlung im Originaltext
Software-Aktualisierung des Antriebsstrangsteuergerätes (PCM) um die unvollständige Maßnahme (Code 22S27) zu reparieren/vervollständigen.
Häufige Fragen zu dieser Meldung
Warum wird FORD EXPLORER zurückgerufen?
Antriebsverlust, Gefahr des Wegrollens im abgestellten Zustand. Wiederholung des Softwareupdates: Ein Bruch einer Befestigungsschraube im Bereich der Hinterachse ist möglich. Ein nur mit Wahlhebel in Position Parken abgestelltes Fahrzeug könnte in der Folge ohne eine zusätzliche Betätigung der Handbremse nicht gegen ein Wegrollen gesichert sein. Zudem ist ein Antriebsverlust möglich.
Wie finde ich heraus, ob mein Fahrzeug betroffen ist?
Betroffen sind die Modelle EXPLORER, gebaut im Zeitraum 07.02.2019 bis 01.04.2022. Ob ein einzelnes Fahrzeug dazugehört, klärt die Werkstatt anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I. Hilfreich bei der Anfrage: Rückrufcode 25S22, KBA-Referenz 15099R.
Was sollte ich jetzt tun?
Verändertes Pedalgefühl, längerer Bremsweg oder eine Warnleuchte sind Gründe, nicht weiterzufahren und die Werkstatt anzurufen. Bis zum Termin mit größerem Abstand fahren und vor Gefällstrecken die Bremswirkung bei niedriger Geschwindigkeit testen. Die Werkstatt prüft anhand der FIN in wenigen Minuten, ob die Maßnahme für FORD EXPLORER offen ist.
Kostet die Reparatur etwas?
Prüfung, Ersatzteil und Arbeitszeit zahlt der Hersteller. Rechnungen über Diagnosekosten oder Zuschläge sind bei einem Rückruf nicht berechtigt. Auch neue Bremsleitungen, Sättel oder Steuergeräte, die beim Rückruf getauscht werden, zahlt der Hersteller. Ein Anspruch auf Rückgabe des Fahrzeugs entsteht durch den Rückruf nicht. Zurückgenommen wird ein Fahrzeug nur, wenn sich der Mangel nicht beheben lässt.
Quelle
- Veröffentlicht von
- Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank
- Zuständig
- Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
- Kontakt für Verbraucher
- N/A
- Originalmeldung
- www.kba-online.de/rrdb/buerger/
Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.
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