Rückruf: NISSAN TOWNSTAR — erhöhte Verletzungsgefahr
NISSAN TOWNSTAR wird zurückgerufen. Gemeldeter Anlass: erhöhte Verletzungsgefahr. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 05.02.2021 bis 16.05.2025. Veröffentlicht am 9. September 2025.
Gefahr: Türen, Sitze und Anbauteile
Erhöhte Verletzungsgefahr durch hervorstehende Anschlagteile der hinteren Schwingtüren.
Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: erhöhte Verletzungsgefahr
Ist mein Fahrzeug betroffen?
Die Meldung nennt 4 Angaben, mit denen sich der Rückruf eingrenzen lässt. Verbindlich ist die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I: Die Werkstatt prüft damit, ob die Maßnahme für Ihr Fahrzeug offen ist.
Betroffene Modelle
Die Handelsbezeichnung steht in Feld D.3 der Zulassungsbescheinigung Teil I.
- TOWNSTAR
Produktionszeitraum
Das Datum der Erstzulassung in Feld B gibt einen Anhaltspunkt; verbindlich prüft die Werkstatt anhand der FIN.
- 05.02.2021 bis 16.05.2025
Rückrufcode des Herstellers
Unter diesem Code führt die Werkstatt die Maßnahme. Er steht auch im Anschreiben an die Halter.
- PN5CD
Die Angaben stammen wörtlich aus der Originalmeldung (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank). Fehlt eine Nummer hier, kann das Fahrzeug trotzdem betroffen sein: maßgeblich ist der vollständige Behördentext.
Betroffenes Produkt
- Produkt
- TOWNSTAR
- Hersteller
- NISSAN
- Rückrufcode des Herstellers
- PN5CD
- Betroffener Produktionszeitraum
- 05.02.2021 bis 16.05.2025
- Weitere Kennzeichnung
- KBA-Referenznummer: 15526R
- Kategorie
- Fahrzeuge
Angaben der Behörde
Eingrenzung: N/A Potenziell betroffene Fahrzeuge: 28115
Was jetzt tun: Türen, Sitze oder Anbauteile: nicht auf die lange Bank schieben
- Lose Teile können sich während der Fahrt lösen. Auffälligkeiten an Türen, Sitzen oder Verkleidungen nicht selbst befestigen, sondern der Werkstatt zeigen.
- Bei Wohnmobilen und Anhängern auch Aufbauten, Stauklappen und Anbauteile vor der Fahrt kontrollieren.
- Die Werkstatt prüft anhand der FIN in wenigen Minuten, ob die Maßnahme für NISSAN TOWNSTAR offen ist.
- Unerledigte sicherheitsrelevante Rückrufe kann das Kraftfahrt-Bundesamt bis zur Betriebsuntersagung verfolgen. Mit dem Termin zu warten, lohnt sich deshalb nicht.
- Die Maßnahme laut Meldung: „Die Heckklappenverschlüsse werden mit einer Abdeckung versehen.“
Wer zahlt? Ersatzwagen, Ausfalltage, Wertverlust
- Befestigungsteile und Verkleidungen tauscht die Werkstatt auf Kosten des Herstellers.
- Ein Ersatzfahrzeug während der Werkstattzeit ist Kulanz, keine Pflicht. Bei längerer Standzeit lohnt die Nachfrage trotzdem.
- Erster Ansprechpartner ist jede Vertragswerkstatt der Marke NISSAN, nicht nur die, bei der das Fahrzeug gekauft wurde.
- Ein Wertverlust durch einen bekannten Rückruf lässt sich über das Gewährleistungsrecht praktisch nicht geltend machen.
Empfehlung im Originaltext
Die Heckklappenverschlüsse werden mit einer Abdeckung versehen.
Häufige Fragen zu dieser Meldung
Warum wird NISSAN TOWNSTAR zurückgerufen?
erhöhte Verletzungsgefahr. Erhöhte Verletzungsgefahr durch hervorstehende Anschlagteile der hinteren Schwingtüren.
Wie finde ich heraus, ob mein Fahrzeug betroffen ist?
Betroffen sind die Modelle TOWNSTAR, gebaut im Zeitraum 05.02.2021 bis 16.05.2025. Ob ein einzelnes Fahrzeug dazugehört, klärt die Werkstatt anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I. Hilfreich bei der Anfrage: Rückrufcode PN5CD, KBA-Referenz 15526R.
Was sollte ich jetzt tun?
Lose Teile können sich während der Fahrt lösen. Auffälligkeiten an Türen, Sitzen oder Verkleidungen nicht selbst befestigen, sondern der Werkstatt zeigen. Bei Wohnmobilen und Anhängern auch Aufbauten, Stauklappen und Anbauteile vor der Fahrt kontrollieren. Die Werkstatt prüft anhand der FIN in wenigen Minuten, ob die Maßnahme für NISSAN TOWNSTAR offen ist.
Kostet die Reparatur etwas?
Befestigungsteile und Verkleidungen tauscht die Werkstatt auf Kosten des Herstellers. Ein Ersatzfahrzeug während der Werkstattzeit ist Kulanz, keine Pflicht. Bei längerer Standzeit lohnt die Nachfrage trotzdem. Erster Ansprechpartner ist jede Vertragswerkstatt der Marke NISSAN, nicht nur die, bei der das Fahrzeug gekauft wurde.
Wo bekomme ich weitere Auskunft?
Die Meldung nennt als Kontakt: Bitte kontaktieren Sie den Fahrzeughersteller oder eine Vertragswerkstatt.
Quelle
- Veröffentlicht von
- Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank
- Zuständig
- Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
- Kontakt für Verbraucher
- Bitte kontaktieren Sie den Fahrzeughersteller oder eine Vertragswerkstatt.
- Originalmeldung
- www.kba-online.de/rrdb/buerger/
Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.
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