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RückrufTechnischer Defekt Veröffentlicht: 26. April 2024

Rückruf: PORSCHE 911 — Airbag und Gurte

PORSCHE 911 wird zurückgerufen. Gemeldeter Anlass: Front- und Heckscheibe wurden nicht nach Spezifikation gefertigt, sodass die Verklebung zur Karroserie unzureichend sein kann. Im Falle eines Unfalls kann eine gelöste Frontscheibe die Schutzwirkung der Frontairbags negativ beeinflussen. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 09.07.2020 bis 21.02.2024. Veröffentlicht am 26. April 2024.

Gefahr: Airbag und Gurte

Front- und Heckscheibe wurden nicht nach Spezifikation gefertigt, sodass die Verklebung zur Karosserie unzureichend sein kann. Im Falle eines Unfalls kann eine gelöste Frontscheibe die Schutzwirkung der Frontairbags negativ beeinflussen.

Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Front- und Heckscheibe wurden nicht nach Spezifikation gefertigt, sodass die Verklebung zur Karroserie unzureichend sein kann. Im Falle eines Unfalls kann eine gelöste Frontscheibe die Schutzwirkung der Frontairbags negativ beeinflussen.

Ist mein Fahrzeug betroffen?

Die Meldung nennt 4 Angaben, mit denen sich der Rückruf eingrenzen lässt. Verbindlich ist die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I: Die Werkstatt prüft damit, ob die Maßnahme für Ihr Fahrzeug offen ist.

Betroffene Modelle

Die Handelsbezeichnung steht in Feld D.3 der Zulassungsbescheinigung Teil I.

  • 911

Produktionszeitraum

Das Datum der Erstzulassung in Feld B gibt einen Anhaltspunkt; verbindlich prüft die Werkstatt anhand der FIN.

  • 09.07.2020 bis 21.02.2024

Rückrufcode des Herstellers

Unter diesem Code führt die Werkstatt die Maßnahme. Er steht auch im Anschreiben an die Halter.

  • ARA3

KBA-Referenznummer

Aktenzeichen des Kraftfahrt-Bundesamtes zu diesem Rückruf.

  • 13646

Die Angaben stammen wörtlich aus der Originalmeldung (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank). Fehlt eine Nummer hier, kann das Fahrzeug trotzdem betroffen sein: maßgeblich ist der vollständige Behördentext.

Betroffenes Produkt

Produkt
911
Hersteller
PORSCHE
Rückrufcode des Herstellers
ARA3
Betroffener Produktionszeitraum
09.07.2020 bis 21.02.2024
Weitere Kennzeichnung
KBA-Referenznummer: 13646
Kategorie
Fahrzeuge

Angaben der Behörde

Eingrenzung: N/A Potenziell betroffene Fahrzeuge: 29810

Was jetzt tun: Auf das Schreiben warten oder selbst nachfragen

  • Der Hersteller schreibt die Halter betroffener Fahrzeuge an. Die Anschriften bekommt er über die FIN vom Kraftfahrt-Bundesamt aus dem Zentralen Fahrzeugregister.
  • Wer umgezogen ist, das Auto gebraucht gekauft hat oder keinen Brief bekommen hat, fragt am besten direkt bei einer Vertragswerkstatt mit der FIN nach.
  • Kinder bis zur Reparatur möglichst auf der Rückbank sichern und die Airbag-Warnleuchte im Blick behalten.
  • Für Rückfragen nennt die Meldung: Bitte kontaktieren Sie den Fahrzeughersteller oder eine Vertragswerkstatt.

Wer zahlt? Die Reparatur kostet nichts

  • Prüfung, Ersatzteil und Arbeitszeit zahlt der Hersteller. Rechnungen über Diagnosekosten oder Zuschläge sind bei einem Rückruf nicht berechtigt.
  • Der Tausch von Gasgeneratoren oder Gurtstraffern ist Teil des Rückrufs und für Halter kostenlos.
  • Ein Anspruch auf Rückgabe des Fahrzeugs entsteht durch den Rückruf nicht. Zurückgenommen wird ein Fahrzeug nur, wenn sich der Mangel nicht beheben lässt.
  • Wer den Defekt schon vorher auf eigene Kosten reparieren ließ, kann die Rechnung beim Hersteller einreichen. Viele Marken erstatten das gegen Beleg.

Empfehlung im Originaltext

Die Front- und Heckfensterscheibe wird geprüft und gegebenenfalls ersetzt.

Häufige Fragen zu dieser Meldung

Warum wird PORSCHE 911 zurückgerufen?

Front- und Heckscheibe wurden nicht nach Spezifikation gefertigt, sodass die Verklebung zur Karroserie unzureichend sein kann. Im Falle eines Unfalls kann eine gelöste Frontscheibe die Schutzwirkung der Frontairbags negativ beeinflussen.. Front- und Heckscheibe wurden nicht nach Spezifikation gefertigt, sodass die Verklebung zur Karosserie unzureichend sein kann.

Wie finde ich heraus, ob mein Fahrzeug betroffen ist?

Betroffen sind die Modelle 911, gebaut im Zeitraum 09.07.2020 bis 21.02.2024. Ob ein einzelnes Fahrzeug dazugehört, klärt die Werkstatt anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I. Hilfreich bei der Anfrage: Rückrufcode ARA3, KBA-Referenz 13646.

Was sollte ich jetzt tun?

Der Hersteller schreibt die Halter betroffener Fahrzeuge an. Die Anschriften bekommt er über die FIN vom Kraftfahrt-Bundesamt aus dem Zentralen Fahrzeugregister. Wer umgezogen ist, das Auto gebraucht gekauft hat oder keinen Brief bekommen hat, fragt am besten direkt bei einer Vertragswerkstatt mit der FIN nach. Kinder bis zur Reparatur möglichst auf der Rückbank sichern und die Airbag-Warnleuchte im Blick behalten.

Kostet die Reparatur etwas?

Prüfung, Ersatzteil und Arbeitszeit zahlt der Hersteller. Rechnungen über Diagnosekosten oder Zuschläge sind bei einem Rückruf nicht berechtigt. Der Tausch von Gasgeneratoren oder Gurtstraffern ist Teil des Rückrufs und für Halter kostenlos. Ein Anspruch auf Rückgabe des Fahrzeugs entsteht durch den Rückruf nicht. Zurückgenommen wird ein Fahrzeug nur, wenn sich der Mangel nicht beheben lässt.

Wo bekomme ich weitere Auskunft?

Die Meldung nennt als Kontakt: Bitte kontaktieren Sie den Fahrzeughersteller oder eine Vertragswerkstatt.

Quelle

Veröffentlicht von
Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank
Zuständig
Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
Kontakt für Verbraucher
Bitte kontaktieren Sie den Fahrzeughersteller oder eine Vertragswerkstatt.
Originalmeldung
www.kba-online.de/rrdb/buerger/

Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.

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