1. Start
  2. Fahrzeuge
  3. Rückruf: WACKER NEUSON EW100-2, ZM110 — Feststellbremse
RückrufTechnischer Defekt Veröffentlicht: 22. Januar 2025

Rückruf: WACKER NEUSON EW100-2, ZM110 — Feststellbremse wegrollen

WACKER NEUSON EW100-2, ZM110 wird zurückgerufen. Gemeldeter Anlass: Feststellbremse wegrollen. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 07.06.2023 bis 17.10.2024. Veröffentlicht am 22. Januar 2025.

Gefahr: Bremsen

Aufgrund einer eingeschränkt funktionsfähigen Feststellbremse kann es zu einem unbeabsichtigten Wegrollen kommen.

Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Feststellbremse wegrollen

Ist mein Fahrzeug betroffen?

Die Meldung nennt 5 Angaben, mit denen sich der Rückruf eingrenzen lässt. Verbindlich ist die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I: Die Werkstatt prüft damit, ob die Maßnahme für Ihr Fahrzeug offen ist.

Betroffene Modelle

Die Handelsbezeichnung steht in Feld D.3 der Zulassungsbescheinigung Teil I.

  • EW100-2
  • ZM110

Produktionszeitraum

Das Datum der Erstzulassung in Feld B gibt einen Anhaltspunkt; verbindlich prüft die Werkstatt anhand der FIN.

  • 07.06.2023 bis 17.10.2024

Rückrufcode des Herstellers

Unter diesem Code führt die Werkstatt die Maßnahme. Er steht auch im Anschreiben an die Halter.

  • nicht vorhanden

KBA-Referenznummer

Aktenzeichen des Kraftfahrt-Bundesamtes zu diesem Rückruf.

  • 14509R

Die Angaben stammen wörtlich aus der Originalmeldung (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank). Fehlt eine Nummer hier, kann das Fahrzeug trotzdem betroffen sein: maßgeblich ist der vollständige Behördentext.

Betroffenes Produkt

Produkt
EW100-2, ZM110
Hersteller
WACKER NEUSON
Rückrufcode des Herstellers
nicht vorhanden
Betroffener Produktionszeitraum
07.06.2023 bis 17.10.2024
Weitere Kennzeichnung
KBA-Referenznummer: 14509R
Kategorie
Fahrzeuge

Angaben der Behörde

Eingrenzung: N/A Potenziell betroffene Fahrzeuge: 744

Was jetzt tun: Bremsanlage: nicht auf die lange Bank schieben

  • Verändertes Pedalgefühl, längerer Bremsweg oder eine Warnleuchte sind Gründe, nicht weiterzufahren und die Werkstatt anzurufen.
  • Bis zum Termin mit größerem Abstand fahren und vor Gefällstrecken die Bremswirkung bei niedriger Geschwindigkeit testen.
  • Die Werkstatt prüft anhand der FIN in wenigen Minuten, ob die Maßnahme für WACKER NEUSON EW100-2, ZM110 offen ist.
  • Unerledigte sicherheitsrelevante Rückrufe kann das Kraftfahrt-Bundesamt bis zur Betriebsuntersagung verfolgen. Mit dem Termin zu warten, lohnt sich deshalb nicht.
  • Die Maßnahme laut Meldung: „Vertrieb des Mobilbaggers – auch über die Vertriebspartner – wurde vorübergehend gesperrt. Betroffene Vertriebspartner und Endkunden wurden persönlich über die durchzuführenden Maßnahmen informiert.“

Wer zahlt? Die Reparatur kostet nichts

  • Prüfung, Ersatzteil und Arbeitszeit zahlt der Hersteller. Rechnungen über Diagnosekosten oder Zuschläge sind bei einem Rückruf nicht berechtigt.
  • Auch neue Bremsleitungen, Sättel oder Steuergeräte, die beim Rückruf getauscht werden, zahlt der Hersteller.
  • Ein Anspruch auf Rückgabe des Fahrzeugs entsteht durch den Rückruf nicht. Zurückgenommen wird ein Fahrzeug nur, wenn sich der Mangel nicht beheben lässt.
  • Wer den Defekt schon vorher auf eigene Kosten reparieren ließ, kann die Rechnung beim Hersteller einreichen. Viele Marken erstatten das gegen Beleg.

Empfehlung im Originaltext

Vertrieb des Mobilbaggers – auch über die Vertriebspartner – wurde vorübergehend gesperrt. Betroffene Vertriebspartner und Endkunden wurden persönlich über die durchzuführenden Maßnahmen informiert. Umstellung der laufenden Serienproduktion und Softwareanpassungen.

Häufige Fragen zu dieser Meldung

Warum wird WACKER NEUSON EW100-2, ZM110 zurückgerufen?

Feststellbremse wegrollen. Aufgrund einer eingeschränkt funktionsfähigen Feststellbremse kann es zu einem unbeabsichtigten Wegrollen kommen.

Wie finde ich heraus, ob mein Fahrzeug betroffen ist?

Betroffen sind die Modelle EW100-2, ZM110, gebaut im Zeitraum 07.06.2023 bis 17.10.2024. Ob ein einzelnes Fahrzeug dazugehört, klärt die Werkstatt anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer aus Feld E der Zulassungsbescheinigung Teil I. Hilfreich bei der Anfrage: Rückrufcode nicht vorhanden, KBA-Referenz 14509R.

Was sollte ich jetzt tun?

Verändertes Pedalgefühl, längerer Bremsweg oder eine Warnleuchte sind Gründe, nicht weiterzufahren und die Werkstatt anzurufen. Bis zum Termin mit größerem Abstand fahren und vor Gefällstrecken die Bremswirkung bei niedriger Geschwindigkeit testen. Die Werkstatt prüft anhand der FIN in wenigen Minuten, ob die Maßnahme für WACKER NEUSON EW100-2, ZM110 offen ist.

Kostet die Reparatur etwas?

Prüfung, Ersatzteil und Arbeitszeit zahlt der Hersteller. Rechnungen über Diagnosekosten oder Zuschläge sind bei einem Rückruf nicht berechtigt. Auch neue Bremsleitungen, Sättel oder Steuergeräte, die beim Rückruf getauscht werden, zahlt der Hersteller. Ein Anspruch auf Rückgabe des Fahrzeugs entsteht durch den Rückruf nicht. Zurückgenommen wird ein Fahrzeug nur, wenn sich der Mangel nicht beheben lässt.

Wo bekomme ich weitere Auskunft?

Die Meldung nennt als Kontakt: Bitte kontaktieren Sie den Fahrzeughersteller oder eine Vertragswerkstatt.

Quelle

Veröffentlicht von
Kraftfahrt-Bundesamt, Rückrufdatenbank
Zuständig
Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
Kontakt für Verbraucher
Bitte kontaktieren Sie den Fahrzeughersteller oder eine Vertragswerkstatt.
Originalmeldung
www.kba-online.de/rrdb/buerger/

Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.

Ähnliche Meldungen