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RisikoinformationTechnischer Defekt Veröffentlicht: 22. Dezember 2016

Medizinprodukte: Möglicher Zusammenhang zwischen Hypothermiegeräten und Infektionsrisiko mit Mykobakterien

Für Möglicher Zusammenhang zwischen Hypothermiegeräten und Infek Möglicher Zusammenhang zwischen Hypothermiegeräten liegt eine amtliche Risikoinformation vor. Gemeldeter Anlass: Medizinprodukte. Veröffentlicht am 22. Dezember 2016.

Gefahr: Medizinprodukt

Ein Bauteil fällt aus oder arbeitet anders als vorgeschrieben.

Grund der Meldung nach Angabe der Behörde: Medizinprodukte

Betroffenes Produkt

Produkt
Möglicher Zusammenhang zwischen Hypothermiegeräten und Infektionsrisiko mit Mykobakterien bei der Herzchirurgie
Marke
Möglicher Zusammenhang zwischen Hypothermiegeräten und Infek
Kategorie
Bedarfsgegenstände

Angaben der Behörde

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) untersucht derzeit gemeinsam mit dem Robert Koch Institut (RKI) mögliche Zusammenhänge zwischen der Infektion eines Patienten mit dem Bakterium „Mycobacterium chimaera“ nach einer Herzoperation und dem Einsatz eines Hypothermiegeräts, das während der Operation eingesetzt wurde.

Was jetzt tun: Hinweise des Herstellers beachten

  • Hersteller verschicken bei solchen Maßnahmen ein Sicherheitsschreiben, die sogenannte Field Safety Notice. Wer eines bekommen hat, sollte die Anweisungen darin befolgen.
  • Bei Störungen am Gerät oder neuen Beschwerden die versorgende Praxis oder den Kundendienst des Herstellers informieren.

Wer zahlt? Austausch über die Apotheke

  • Bei einem Chargenrückruf nimmt die Apotheke das Medikament zurück und gibt Ersatz aus. Ein neues Rezept ist dafür in der Regel nicht nötig.
  • Die Zuzahlung wird für den Ersatz nicht ein zweites Mal fällig.
  • Reine Risikoinformationen ohne Rückruf sind kein Grund für eine Rückgabe. Es geht um die Anwendung, nicht um die Qualität der Packung.

Häufige Fragen zu dieser Meldung

Worum geht es in der Meldung zu Möglicher Zusammenhang zwischen Hypothermiegeräten?

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) untersucht derzeit gemeinsam mit dem Robert Koch Institut (RKI) mögliche Zusammenhänge zwischen der Infektion eines Patienten mit dem Bakterium „Mycobacterium chimaera“ nach einer Herzoperation und dem Einsatz eines Hypothermiegeräts, das während der Operation eingesetzt wurde.

Woran erkenne ich, ob mein Produkt betroffen ist?

Die Meldung nennt keine Chargen- oder Artikelnummern. Vergleichen Sie Produktname, Marke und Packungsgröße mit dem Text der Behörde und fragen Sie im Zweifel beim Händler oder Hersteller nach.

Was sollte ich jetzt tun?

Hersteller verschicken bei solchen Maßnahmen ein Sicherheitsschreiben, die sogenannte Field Safety Notice. Wer eines bekommen hat, sollte die Anweisungen darin befolgen. Bei Störungen am Gerät oder neuen Beschwerden die versorgende Praxis oder den Kundendienst des Herstellers informieren.

Bekomme ich Ersatz für mein Medikament?

Bei einem Chargenrückruf nimmt die Apotheke das Medikament zurück und gibt Ersatz aus. Ein neues Rezept ist dafür in der Regel nicht nötig. Die Zuzahlung wird für den Ersatz nicht ein zweites Mal fällig. Reine Risikoinformationen ohne Rückruf sind kein Grund für eine Rückgabe. Es geht um die Anwendung, nicht um die Qualität der Packung.

Quelle

Veröffentlicht von
BfArM — Risikoinformationen zu Arzneimitteln und Medizinprodukten
Zuständig
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Originalmeldung
www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/Hypotherm

Verbindlich ist der Text der Behörde. Warnlotse gibt ihn gekürzt wieder und ergänzt Hinweise zum Vorgehen.

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